Es kann schwierig sein, Produkt- und Engineering-Abteilungen dazu zu bringen, harmonisch zusammenzuarbeiten. Obwohl diese Teams ähnliche Ziele verfolgen (z. B. ein erfolgreiches Endprodukt), können die Motivation und der Prozess, um dorthin zu gelangen, für jede Gruppe unterschiedlich sein.
Zum Beispiel sind Produktmanager typischerweise für die Vision des Produkts verantwortlich. Teams in der Produktentwicklung träumen oft groß und haben die Aufgabe, das Produkt zu verstehen und es mit der Gesamtstrategie und dem Geschäftsszenario in Einklang zu bringen.
Ingenieure hingegen formen das technische Team, im Englischen auch als Engineering bekannt, und als solche, sind sie auch diejenigen, die Visionen in ein greifbares Produkt umsetzen. Sie müssen die großen Träume für das Produkt mit den Realitäten von Zeit, Ressourcen und Budgetbeschränkungen in Einklang bringen. Diese Unterschiede führen natürlich zu Spannungen zwischen den beiden Gruppen, da sie sich auf konkurrierende Prioritäten konzentrieren.
Was können Sie also tun?
Nur weil es nicht einfach ist, heißt das nicht, dass Sie keine kooperative und respektvolle Teambeziehung zwischen Produktentwicklung und Engineering aufbauen können. Hier erfahren Sie, wie beide Seiten zusammenarbeiten können, um eine stärkere, produktivere Arbeitsbeziehung zu entwickeln.
Die Herausforderungen verstehen
Bevor Sie eine gute Beziehung zwischen Ihren Produktentwicklungsteams und Ingenieuren aufbauen können, müssen Sie verstehen, welche Hindernisse zu Reibungen führen.
Manchmal verhindern Annahmen und Missverständnisse den Aufbau einer produktiven und für beide Seiten respektvollen Beziehung. Hier sind einige Missverständnisse (und manchmal echte Herausforderungen) bei der Zusammenarbeit mit Produktmanagern und Engineers.
Missverständnisse bei der Zusammenarbeit mit Produktmanagern
- PMs konzentrieren sich zu sehr auf Prozesse und Meetings, was die Zeit der Engineers verschwendet und die Entwicklung verlangsamt.
- Produktmanager erzwingen mühsame Dokumentationen und Tests, wodurch Engineers mehr Zeit mit Papierkram als mit der eigentlichen Entwicklung verbringen.
- PMs messen entweder alles oder nichts, was es schwierig macht, den Fokus zu bestimmen, Prioritäten zu setzen und den Mehrwert der Produkte zu ermitteln.
Missverständnisse bei der Zusammenarbeit mit Engineering
- Ingenieure interessieren sich nur für technische Spezifikationen und Kodierung – es ist ihnen egal, warum sie ein Produkt entwickeln, sie interessieren sich nur dafür, was es ist und wie man es entwickelt.
- Ingenieure sind nicht gesellig. Sie ziehen es vor, bei ihrer Arbeit in Ruhe gelassen zu werden und machen sich keine Gedanken über das „große Ganze“.
- Auch sind Ingenieure keine „Ideen“-Leute. Sie müssen nicht in Strategie und Planung einbezogen werden – sie werden am besten für die Implementierung eingesetzt.
Die traurige Wahrheit ist, dass diese Missverständnisse weit verbreitet sind (und gelegentlich sogar zutreffen). Infolgedessen hindern Misstrauen, mangelnder Respekt und Missverständnisse viele Organisationen daran, das volle Potenzial ihrer Teams auszuschöpfen.
Stattdessen bleiben Produkt und Engineering separate Einheiten mit wenig Überschneidungen, abgesehen davon, dass Produktmanager neue Anforderungen an die Engineers herantragen und die Engineers sich beeilen, die Anforderungen fristgerecht zu erfüllen.
Aber so muss es nicht sein, und ehrlich gesagt, sollte es das auch nicht.
Wie Sie die Beziehung zwischen PMs und Ingenieuren verbessern
Um ein respektvolleres, kollaboratives Umfeld zu schaffen, müssen beide Teams einen Beitrag leisten. Überprüfen Sie mögliche Schritte, die Ihre Produktmanager und Ingenieure jetzt unternehmen können.
Tipps für Produktmanager
1. Entwickeln Sie gemeinsam eine Produktstrategie
Wenn Sie eine kooperativere Beziehung zwischen den beiden Teams aufbauen möchten, müssen Sie diese Grundlage von Beginn des Entwicklungsprozesses an schaffen.
Beziehen Sie das Engineering-Team in Ihre Gespräche zur Roadmap-Planung ein und richten Sie beide Teams auf eine gemeinsame Vision und Geschäftsstrategie aus.
Dies ist nicht nur eine symbolische Geste des guten Willens. Wenn Sie das Engineering-Team in Ihre Planungs- und Strategiesitzungen einbeziehen, erhalten Sie eine andere Perspektive auf Ihre Produkt- und Entwicklungsentscheidungen.
Ingenieure können wertvolle Einsichten in die Benutzerfreundlichkeit, Machbarkeit und den Zeitrahmen für bestimmte Funktionen geben und Vorschläge und Ideen für das Produkt unterbreiten, die Sie möglicherweise nicht in Betracht gezogen haben. Außerdem hilft es den Ingenieuren, die Technologie effizienter zu entwickeln und zu entwerfen, wenn sie Ihre Pläne für das Produkt kennen, da sie wissen, was auf sie zukommt.
Darüber hinaus werden beide Teams durch die Zusammenarbeit an der Produktstrategie und der Roadmap verstehen, warum das Produkt entwickelt wird. Dies sorgt dafür, dass das Engineering-Team und das Produkt-Team am gleichen Strang ziehen und hilft ihnen, den Zweck hinter ihren Tätigkeiten und den Entscheidungen des PMs zu erkennen.
Verwenden Sie Lucidchart, um den Planungsprozess mit einer Produkt-Roadmap zu optimieren. Eine visuelle Produkt-Roadmap, auch als Product Roadmap bekannt, ermöglicht es Ihnen, genau zu erkennen, welche Schritte erforderlich sind, wer beteiligt ist und wie der Plan mit Ihrer Strategie übereinstimmt. Zudem lässt sie sich leicht mit Ihren Teammitgliedern und Stakeholdern teilen, sodass alle auf dem gleichen Stand sind.