KAMs können ihre Kommunikationsweise optimieren, indem sie ihre Key Accounts in Lucidchart abbilden. Konto-Maps stellen die organisatorischen Beziehungen dar und helfen Vertriebsmitarbeitern und KAMs, die richtigen Ansprechpartner zu finden. Ermitteln Sie den schnellsten Weg zum Verkauf, teilen Sie Account-Updates und verfolgen Sie Kontaktpunkte – und das alles auf einer einzigen Plattform.
2. Unternehmens- und Kundenkenntnis
Eines der Hauptziele des Key Account Managements ist die Pflege strategischer Beziehungen zu den wichtigsten Accounts. Daher muss ein KAM über ein umfassendes Wissen über das Unternehmen und seine Kunden verfügen. Durch dieses Wissen ist es möglich, die besten Möglichkeiten für Wachstum und Service für den Kunden zu identifizieren.
Diese Kenntnisse sind besonders wichtig, weil Key Accounts einen maßgeschneiderten Service erwarten. Mit anderen Worten: Key Accounts kaufen in der Regel keine Produkte „von der Stange“. Stattdessen muss ein KAM personalisierte Angebote erstellen, die auf die spezifischen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind.
Dazu muss der KAM jeden Bereich des Unternehmens verstehen und in der Lage sein, effektiv zu kommunizieren, um maßgeschneiderte Angebote zu erstellen.
Wenn der KAM die Strategie, die Marktposition, das Budget und die Ziele des Kunden versteht, kann er bessere Angebote entwickeln, die sowohl für den Kunden als auch für das Unternehmen einen höheren Mehrwert bieten.
3. Strategische Perspektive
Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem traditionellen AM und dem KAM bezieht sich auf die strategische Vorgehensweise, die bei der Verwaltung der einzelnen Kunden zum Tragen kommt.
KAMs brauchen eine strategische Perspektive, die über kurzfristige Gewinne hinausgeht. Sie müssen mit vielen beweglichen Teilen jonglieren und Geschäfte und langfristige Pläne organisieren können, die zu einer für beide Seiten vorteilhaften Strategie passen.
Dies ist ein Grund, warum Ihr Top-Verkäufer möglicherweise nicht die beste Wahl für das Key Account Management ist. Starke Verkaufsfähigkeiten sind zwar wichtig, aber beim Key Account Management hat die langfristige Beziehung Vorrang gegenüber kurzfristigen Transaktionen.
4. Führungsqualitäten
Key Account Manager nehmen eine Führungsposition ein. Sie müssen in der Lage sein, Kunden zu leiten und Mitarbeiter auf allen Ebenen des Unternehmens zu managen. Da KAM mit so vielen Bereichen des Unternehmens in Berührung kommen, sollten sie selbstbewusst sein und sowohl von ihren Kunden als auch von ihren Mitarbeitern respektiert werden.
Darüber hinaus bedeutet das strategische Wesen der Rolle, dass KAMs als Visionäre agieren. Von ihnen wird erwartet, dass sie sowohl Kunden als auch interne Führungskräfte und Manager bei wichtigen Initiativen anleiten.
5. Verhandlungsgeschick
Letztendlich besteht das Ziel des KAM darin, den Lifetime Value des Kunden zu steigern. Dazu muss er nicht nur an den Kunden verkaufen, sondern auch Bedingungen aushandeln, die für beide Seiten zufriedenstellend sind.
Dies erfordert das richtige Timing, herausragende Präsentationsfähigkeiten und das Selbstvertrauen, standhaft zu bleiben und wenn nötig Durchsetzungsvermögen zu beweisen.
6. Wertorientierter Verkauf
Langfristiger Erfolg hängt davon ab, dem Kunden einen Mehrwert bieten zu können.
Unternehmen werden mit 25 % höherer Wahrscheinlichkeit von großen Accounts als primärer Anbieter ausgewählt, wenn sie einen Mehrwert verkaufen können. Allerdings glauben nur 14 % aller Vertriebsleiter, dass ihre Mitarbeiter effektiv beim Value Selling sind.
Als KAM müssen Sie Ihren Kunden den Mehrwert Ihrer Angebote sowohl in strategischer als auch in finanzieller Hinsicht vermitteln.
Hier ist auch die Unternehmenskenntnis von Vorteil. KAM, die maßgeschneiderte Angebote erstellen können, können einen größeren Mehrwert für ihre Key Accounts schaffen und ihnen helfen, effektiver zu verkaufen und langfristige Beziehungen aufrechtzuerhalten.
Tools für den Erfolg
Bei einem so breiten Spektrum an Aufgaben und Fähigkeiten brauchen KAM die richtigen Werkzeuge, um organisiert zu bleiben und ihre Arbeit zu erledigen. Die Vertriebsleitung sollte in die folgenden Tools für ihre Key Account Manager investieren:
CRM-Software: Kommunikation ist die Grundlage guter Beziehungen, daher ist es wichtig, dass Sie wissen, was wann kommuniziert wurde und wer am Gespräch beteiligt war. Verwenden Sie eine zuverlässige CRM-Lösung wie Salesforce, um jede Kundenbeziehung zu verfolgen und jeden Kontaktpunkt zu verwalten.
LinkedIn: LinkedIn ist eine gute Möglichkeit, um hinsichtlich des Marktgeschehens am Puls der Zeit zu bleiben. Nutzen Sie LinkedIn, um die Account-Märkte auf Veränderungen und Entwicklungen zu überwachen, damit Sie stets einen Schritt voraus bleiben. Sie könnten LinkedIn Sales Navigator integrieren, um die richtigen Käufer anzusprechen und die Unternehmensänderungen zu verfolgen.