Bis vor Kurzem war das Projektmanagement eine relativ lineare Aufgabe. Das Hauptziel bestand darin, das Projekt im vorgesehenen Umfang, im Zeitplan und im Budget zu halten.
Da die Arbeitswelt jedoch immer komplexer wird und sich die Technologie weiterentwickelt hat, ist die Rolle des Projektmanagers vielschichtiger geworden. Heutzutage braucht fast jedes Projekt eine Projektleitung – eine Person, die über die erforderlichen Soft Skills verfügt, um Projekte ganzheitlich zu verwalten, wobei der Schwerpunkt auf dem Personalmanagement liegt.
Lassen Sie uns einen genaueren Blick auf die Entwicklung der Funktion der Projektleitung und die Frage werfen, wie moderne Unternehmen die Position dieser Funktion in immer komplexeren und sich wandelnden Unternehmen neu überdenken.
Entwicklung der Tätigkeiten der Projektleiter
In der Vergangenheit bestanden die Projektmanagementteams im Wesentlichen aus Projektmanagern, Ingenieuren und Führungskräften, die das gesamte Projekt beaufsichtigten. Das Projektmanagement konzentrierte sich in erster Linie auf die technischen Aspekte der Implementierung und auf die Einhaltung des Zeitplans, des Budgets und des Umfangs.
Die Rolle des leitenden Projektmanagers hat sich aus der Notwendigkeit heraus entwickelt, dass sich jemand auf den zwischenmenschlichen Aspekt des Projektmanagements konzentrieren muss. Wer würde dafür sorgen, dass das Team gut zusammenarbeitet? Wer würde die Stakeholder auf dem Laufenden halten? Und – seien wir mal ehrlich – wer bringt denn freitags die Donuts und den Kaffee mit?
Die Projektleitung schließt die Lücke im Bereich der immateriellen Fähigkeiten, indem sie sich auf die Teamdynamik und ein positives Arbeitsumfeld konzentriert. u den Anforderungen der Projektleiter gehören die Aufrechterhaltung der Motivation der Teams, der Kontakt zu den Stakeholdern und das Lösen von Problemen.
Warum diese Veränderung in der Projektleitung?
Die Technologie ist zu einem wesentlichen Bestandteil fast aller Unternehmensbereiche geworden, wodurch die damit verbundenen Projekte komplexer und umfassender werden. So diente Jira beispielsweise in erster Linie als Supportdeskplattform, wird inzwischen aber auch zur Verwaltung aller Arten von Teams eingesetzt, die Anfragen bearbeiten. Wenn es also an der Zeit ist, eine Plattform wie Jira zu implementieren, müssen sich Projektmanager nicht mehr nur mit Kosten, Zeitplänen und Qualitätssicherung befassen. Sie haben es mit mehr Stakeholdern und einer größeren Anzahl von Abhängigkeiten zu tun.
Der erweiterte Fokus erfordert Fingerspitzengefühl. Wenn man weiß, wann man die richtigen Personen einbinden muss, kann man Unterstützung und Zusammenarbeit für Projekte schaffen. Gleichzeitig kann das Verständnis der Geschäftsziele auf Unternehmensebene es der Projektleitung erleichtern, Aufgaben zu priorisieren und sie für die Entscheidungsträger in den richtigen Kontext zu stellen. Die Projektleitung verfügt über die erforderliche Sozialkompetenz, um diese wichtigen Beziehungen aufzubauen und aufzuzeigen, wie sich die Projekte in die größeren Hauptziele einfügen.
Außerdem sind die Prozesse komplizierter geworden: Die Unternehmen tendieren zu einer Standardisierung der verwendeten Plattformen, um Redundanzen zu verringern und Skaleneffekte zu nutzen. Dieser Ansatz erfordert das Verständnis vieler verschiedener Workflows und die Implementierung von Änderungen, um sowohl Flexibilität als auch Konsistenz zu gewährleisten.
Ein Content Management System wie beispielsweise Box kann für das eine Team sehr gut funktionieren, muss aber angepasst werden, um für ein anderes Team nützlich zu sein. Wenn die Projektleitung über ausgeprägte strategische Fähigkeiten verfügt, kann sie die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Teams besser verstehen und gleichzeitig die Gemeinsamkeiten erkennen, die die Implementierung standardisieren.
Eine leistungsstarke Kombination für die Zukunft
Da immer mehr Teams aus der Ferne arbeiten, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Rolle und Tätigkeiten der Projektleitung auch weiterhin verändern wird. Die leitenden Projektmanager der Zukunft werden zwei Dinge tun müssen: Sie müssen sich stärker auf ihre strategischen Fähigkeiten stützen, um mit dem Remote-Arbeitsplatz zurechtzukommen, und sie müssen ihre Kommunikationsfähigkeiten nutzen, um die Motivation der Teams aufrechtzuerhalten.
Die Projektleitung wird sich auf ihr Verständnis der Geschäftsstrategie stützen müssen, um die Entscheidungsträger dabei zu unterstützen, die Projekte besser zu verstehen, da sie nicht immer von der persönlichen Kommunikation profitieren können. Visuelle Darstellungen können ausgesprochen hilfreich sein, wenn es darum geht, die Stakeholder über den aktuellen Stand eines Projekts zu informieren und ihnen zu vermitteln, was sie für eine erfolgreiche Umsetzung tun müssen.